Der Verein in der Nachkriegszeit

Bereits 1946 konnte das Banner des Burschenvereins wieder an Prozessionen im Ort teilnehmen. Bis zur Wiedergründung vergingen jedoch noch einige Jahre.

Im Jahre 1951 wurde dann auch der Kath. Burschenverein wieder ins Leben gerufen. Hierzu trafen sich 20 Kühbacher, 3 Haslangkreiter und 5 Paarer Burschen am 19. April im Pfarrhof. Die eigentliche Wiedergründung fand dann am 26. April unter Beteiligung von 25 Burschen unter Leitung von Hr. Pfarrer Swoboda Im Gasthaus „Peterhof“ statt. Als erklärter Zweck und Ziel der Vereinigung wurden „Religion + Sitte“, „Beruf + Heimat“ und „Freundschaft + Frohsinn“ festgelegt. Als Beitrag legte man 30 Pfennige je Mitglied fest. Die Entsendung einer Abordnung für den 1. Mai zu einem Vereinsjubiläum nach Inchenhofen wurde ebenfalls beschlossen.

Bei einer weiteren Vereinsversammlung am 10. Mai 1952 konnten August Stemmer bereits 38 Anwesende begrüßen, wobei die Mitglieder aus Haslangkreit wegen schlechtem Wetter nicht kamen. Neben dem Verlesen eines Briefes durch den Ortspfarrer wurde auch versucht den Beitrag einzusammeln. 17 Mitglieder konnten diesen auch gleich entrichten. 

 

Bild 3:     Fahnenweihe Kriegerkameradschaft mit Burschenbanner, gesenkt in der Mitte (12.10.1952)

 

In den darauffolgenden Jahren fand jede 2. Woche ein Treffen im Pfarrhof statt. Über die genauen Aktivitäten des Vereins nach der Wiedergründung ist heute kaum noch weiter bekannt. So ist in diesen Jahren eine umfangreiche Bücherei mit Jugendbüchern entstanden. 1956 wurde noch eine Tischtennisplatte erworben. Die letzte nachweisliche Aktivität des Vereins lässt sich noch 1967 durch die Aufführung eines Lourdes-Spiels „Ein Lächeln für Bernadette“ belegen.

 

Quellen:

Archiv des Bistums Augsburg: Pfarrarchiv der Pfarrei Kühbach, PF89/57

Bildnachweis:

Bild 1+2: Archiv des Bistums Augsburg: Pfarrarchiv der Pfarrei Kühbach, PF89/57

Bild 3: Chronik Schützenverein „Alpenrose Kühbach 1908 e.V.“

 

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