Chronik des katholischen Burschenvereins Kühbach und Umgebung (1931 - 1967)

(von Georg Joh. Felber)

 

Gründung und erste Aktivitäten

Über die Entstehung und Aktivitäten des „katholischen Burschenvereins“ ist heute nur noch wenig bekannt. Es bestand vermutlich bereits vor der offiziellen Gründung eine lose Verbindung auf Pfarreiebene, da mit der Vereinsgründung „ein lang gehegter Wunsch“ der Burschen in Erfüllung ging. Das alte Protokollbuch gibt weiteren Aufschluss über die Gründung der Vereinigung. So trafen sich zu „St. Martin“ (11. November) im Jahre 1931 im Gasthaus „Trometer“ eine Reihe junger Männer um einen Katholischen Burschenverein zu gründen. Neben einigen Honoratioren aus Kühbach wie den Pfarrer Knaus, den Bürgermeister Flunk und Hr. Dr. Glück war hierzu eigens auch der Landwirtschaftsassessor Elling aus München angereist. Nach einer Mitgliederliste aus den Jahren 1931/32 bestand der Verein damals aus 37 Mitgliedern, die aus Kühbach, Paar, Haslangkreit, Winden und Stockensau, sowie je ein Mitglied aus Peutenhausen und Sielenbach, kamen. Die Vereinsführung setzte sich aus dem den Kühbachern Benedikt Augustin als 1. Vorstand, dem 2. Vorstand Michael Kopfmüller, dem Schriftführer Anton Krepold, dem Kassier Lorenz Riedl und den „Fahnist“ Anton Eichmair, sowie den Fahnenbegleitern Mathias Dreyer (Sockensau) und Blasius Schneller (Winden) zusammen.

Die erste Vereinszusammenkunft fand dann bereits Anfang 1932 statt, bei der sich 25 Mitglieder zu einem Vortrag trafen. Eine weitere Veranstaltung wurde zusammen mit dem Zirkus Sarasani unternommen.

 

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